Samstag, 2. Juni 2012

Qual der Wahl

   Nach dem Grundstückskauf im Januar ging es nun darum, "wie" man denn überhaupt gerne bauen würde. Massiv-Stein, Holzständer, Massiv-Holz und was es da sonst nicht noch alles gibt. Allein erstmal mit den ganzen Begriffen klar zu kommen ist schon eine Aufgabe für sich.

   Bis dato war ich fast schon felsenfest davon überzeugt, ein Fertighaus zu bauen. Von einem Arbeitskollegen hörte man eigentlich nur Gutes und es hat ja auch viele Vorteile. Ausgezeichnet gedämmte Außenwände, schnelle Montage auf der Baustelle uvm. Ich hatte mit verschiedenen Fertighausanbietern treffen aber vor allem mit einem hatte ich mehrere, der mir vieles gezeigt hat und natürlich auch Angebote gemacht hat.

   Auch ein massives Holzhaus kam durchaus in das Gedankenspiel und die Musterhäuser die ich mir beim Bauzentrum Poing angesehen habe, haben mir durchaus auch sehr gut gefallen und habe mir bei einem Anbieter auch ein Angebot eingeholt. Ein Besuch zu solch einem Bauzentrum würde ich an dieser Stelle auch jedem empfehlen! Das war mir dann allerdings dann doch zu teuer und eigentlich auch doch etwas zuviel Holz :)

   Last but not least gibt es ja dann auch noch die "traditionellen" Häuser aus Ziegel oder Porenbeton. Da ich glaube, dass diese bauweise für mich die richtige ist,  bin ich letzten Endes dann doch bei einem lokal ansässigen Bauunternehmer gelandet, der die gesamte Planung/Architektur/etc vornimmt und lasse mir nun mein Haus aus Porenbeton bauen. Entscheidende Faktoren waren letztlich, dass der Bauunternehmer für mich immer greifbar und in der Nähe ist, der Preis ganz OK war und weil ich mir irgendwie nicht so ganz vorstellen kann, dass ein Fertighaus später mal so einfach umgestaltet oder erweitert werden kann. Und davon bin ich auch überzeugt, dass in den nächsten 60 Jahren zwar vielleicht nicht mehr durch mich, aber jemand anderes, Änderungen vornehmen will. Außerdem erreichte ich damit auch locker die KfW70 nach EnEV 2011, welche mir ausreicht und letzten Endes hatte einfach auch mein Bauchgefühl tendenzen dazu. Ja, ich denke das war dann der tatsächlich ausschlaggebende Punkt; Das Bauchgefühl...

   Nach dem ein oder anderen Weißbier wurde meinem Bauch immer klarer, was ich machen will und die Qual verschwand langsam (nach immer mehr Bieren) und die Wahl wurde letzten Endes irgendwann im Mai getroffen. Ein weiterer wichtiger Schritt war vollbracht.